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Biografie

Biografie

Nolwenn Bargin, französische Flötistin mit bretonischen Wurzeln, beginnt bereits in sehr jungem Alter mit dem Flötenunterricht. Mit 11 tritt sie ihr Studium in Paris an, in der Klasse von Sophie Cherrier, und wird mit 19 in der Klasse von Jean-Claude Gérard an der Musikhochschule Stuttgart aufgenommen, wo sie 5 Jahre später ihr künstlerisches Diplom erlangt. Sie setzt ihr Studium in der Klasse von Davide Formisano fort und erhält 2010 ihr Solistendiplom mit höchsten Auszeichnungen.

Ihre Orchesterlaufbahn beginnt sie in Jugendorchestern wie das Festivalensemble der   Bachakademie Stuttgart unter dem Dirigat von Herbert Rilling und das Orchester des Schleswig-Holstein Musik Festival unter der Leitung von Christoph Eschenbach. Ihr erster Zeitvertrag erhält sie 2004, von der Württembergischen Philharmonie Reutlingen. Es folgen Zeitverträge im Gürzenich Orchester in Köln und im Teatro alla Scala in Mailand, wo sie unter Dirigenten wie Pierre Boulez, Ricardo Chailly oder Gustavo Dudamel spielt. 2008 wird ihr ein Vertretungsvertrag vom Orchestre Philharmonique de Strasbourg angeboten, den sie für ein Jahr übernimmt.

Aktuell stellvertretende Soloflötistin beim Musikkollegium Winterthur, wurde Nolwenn Bargin regelmässig von Orchestern als Aushilfe eingeladen, wie z.B. die Berliner Philharmoniker, wo sie unter Dirigenten wie Mariss Jansons, Bernhard Haitink und Herbert Blomstedt spielt, oder die Philharmonia Zürich unter Dirigenten wie Fabio Luisi, David Zinman und Nello Santi. Neulich wurde sie von den Cameristi della Scala an das El Jem Festival eingeladen unter der Leitung von Maestro Marcello Rota.

Nolwenn Bargin ist seit 2017 Professorin am Landeskonservatorium Vorarlberg in Feldkirch und pflegt eine umfangreiche, solistische und kammermusikalische Tätigkeit. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen Lise de la Salle, Nicolas Altstaedt, Ian Bostridge und José Cura. Im 2018 gründet sie das Ensemble „Chant du Vent“ zusammen mit der Pianistin Maki Wiederkehr.

Ihre erste Aufzeichnung für das Label Claves in Zusammenarbeit mit dem Musikkollegium Winterhur und dem Geiger Roberto González Monjas, ganz den Werken von CPE Bach gewidmet, wird im Herbst 2019 veröffentlicht.

Nolwenn Bargin | Zürich | Switzerland |           ­Impressum/Disclaimer